Online-Lexikon rund um den Fisch

Haiwelse (Pangasiidae)

Bilder zur genauen Quellen- und Lizenzangabe sowie zum Vergrößern anklicken.

Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus)
Klasse:
Strahlenflosser (Actinopterygii)
Ordnung:
Welsartige (Siluriformes)
Familie:
Haiwelse (Pangasiidae)
Gattung:
Pangasianodon
Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus)

Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus, Syn.: Pangasius hypophthalmus, Pangasius sutchi)

Der Pangasius ist ein Süßwasserfisch und tagaktiv. Er lebt in Gruppen.

Verbreitung/Vorkommen:

Ursprünglich bevölkert der Pangasius das Mekong-Delta mitsamt Nebenflüssen. Heute wird er dort hauptsächlich in Aquakultur gezüchtet.

Merkmale:

Die Fische erreichen im Normalfall eine Größe von bis zu 70 cm und wiegen im Erwachsenenstadium ca. 2 kg. Unter Optimalbedingungen in freier Wildbahn bringt es der Pangasius auf eine Größe von 1,5 m und erreicht ein Gewicht von bis zu 40 kg. In der Zucht wird der Fisch unter anderem mit Reismehl und Bananen gefüttert. Nach acht Monaten erreicht er sein Schlachtgewicht von 1,5 kg bis 2 kg.

Am Ober- und Unterkiefer hängen die für Welse typischen Bartfäden. Der Körper des Pangasius ist walzenförmig gebaut, sein Kopf ist sehr breit. Er ist ein Gruppenfisch, der sehr viel Schwimmraum benötigt und sich nur für Großaquarien geeignet.

Fortpflanzung:

Der Pangasius leicht meist von Mai bis Juli, dazu wandert stromaufwärts in die Laichgebiete. Die kugeligen, klebrigen Eier werden an vom Ufer ins Wasser ragenden Baumwurzeln abgelegt. Die etwa drei Millimeter langen Larven schlüpfen nach 24 bis 36 Tagen. Frisch geschlüpfte Tiere sind gelblich und fast durchsichtig mit ausgeprägten Barteln. Sie lassen sich flussabwärts treiben. Die Geschlechtsreife wird nach drei bis vier Jahren erreicht, sobald der Fisch eine Länge von über 50 cm und ein Gewicht von etwa 3 Kg erreicht hat.

Nahrung:

Die Allesfresser nehmen neben Fischen und Insekten, aber auch pflanzliche Kost zu sich.

Verwendung:

Der weißfleischige Speisefisch wird in Deutschland immer bekannter und gehört in den USA, Vietnam, China und Japan längst zum kulinarischen Alltag. Er ist nahezu grätenfrei, besitzt ein einfaches Knochengerüst und ist deshalb gut zu filetieren. Pangasiusfleisch ist in seiner Konsistenz sehr saftig und hat einen milden und neutralen Geschmack. Sie können ihn in Würfel schneiden, als Filet braten oder zu Röllchen verarbeiten. Sein Geschmack ist dem des Flussbarsches bzw. Egli ähnlich.

Zurück zur Übersicht back up next Meerneunauge (Petromyzon marinus)
Hinweis:

Diese Seite stellt eine Basisinformation dar. Sie wird routinemäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Impressum | Disclaimer | | ©2009-2014 Kornelia Duwe | Design by Sascha Geng