Fische mit Sch

Fischlexikon: Fische mit Anfangsbuchstaben Sch von der Schachbrettschmerle bis zur Schwimmgrundel.

Schachbrettschmerle Ambastaia sidthimunki (Klausewitz, 1959)

Die Schachbrettschmerle ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Prachtschmerlen, die ihren Namen der Rückenfärbung verdankt.

Der langestreckte und seitlich abgeflachte Fisch erreicht eine Länge von bis zu 7 cm. Seine Heimat liegt in Thailand und Indochina, wo er sowohl in Flüssen, als auch in Tümpeln und überfluteten Reisfeldern vorkommt. Er ist ein Allesfresser.
Syn: Botia sidthimunki, Yasuhikotakia sidthimunki

Schachbrettschmerle (Yasuhikotakia sidthimunki)

Schan Lipophrys pholis (Linnaeus, 1758)

Der Schan wird auch Schleimlerche genannt und ist ein standorttreuer Bodenfisch, meist tagaktiv während der Flut. Er gehört zur Unterfamilie der Kammzahnschleimfische (Salariini) (mehr Infos)

Schan (Lipophrys pholis)

Scharbe Limanda limanda (Linnaeus, 1758)

Die Kliesche wird auch Scharbe genannt und gehört zur Familie der Schollen. Ihr typisches Kennzeichen ist die über der Brustflosse halbkreisförmig gebogene Seitenlinie. Sie ist als Speisefisch weniger begehrt. (mehr Infos)

Kliesche (Limanda limanda)

Scheckige Meergrundel Arcygobius baliurus (Valenciennes, 1837)

Familie: Gobiidae (Grundeln)
Die Scheckige Meergrundel erreicht eine Länge von 10 cm.

Ihr Körper ist langgestreckt, der Kopf groß, Maul und Augen sind nach oben gerichtet. Die Bauchflossen sind zu Saugscheibe umgebildet. Die Rückenflosse sind zweigeteilt, vordere hartstrahlig, hintere weich, hintere Rückenflosse und Afterflosse sind sehr groß. Über die Biologie der Scheckigen Meergrundel ist wenig bekannt. Man weiß nur, dass sie Bewohner von Küstengewässer und Flussmündungen der tropischen Meere sind. Verbreitung: Indowestpazifik. Quelle: uebersee-museum.de.

Scheckige Meergrundel (Arcygobius baliurus)

Scheuer Hamletbarsch Hypoplectrus guttavarius (Poey, 1852)

Der Scheue Hamletbarsch lebt versteckt in Korallenriffen und ziwschen Felsen. Er kommt in Meerestiefen von 3 bis 15 m vor und wird bis zu 13 cm lang. Der Kopf ist gelb, der Körper braun bis schwarz und die Flossen sind alle gelb gefärbt. (mehr Infos)

Scheuer Hamletbarsch (Hypoplectrus guttavarius)

Schied Leuciscus aspius (Linnaeus, 1758)

Der Rapfen wird auch Schied genannt und ist ein schnellwüchsiger Weißfisch. Da Rapfen 137 Zwischenmuskelgräten haben, sind sie als Speisefische nicht besonders beliebt. (mehr Infos)

Rapfen (Leuciscus aspius)

Schlammpeitzger, europäischer Misgurnus fossilis (Linnaeus, 1758)

Der Europäische Schlammpeitzger wird auch Wetterfisch genannt, da er vor allem vor Gewittern unruhig und aktiv wird. Er kann in Aquarien gepflegt werden, die ein Mindestvolumen von 180 Litern aufweisen und der Boden sollte aus Schlamm oder weichem Sand bestehen. (mehr Infos)

Europäischer Schlammpeitzger

Schleie Tinca tinca (Linnaeus, 1758)

Die Schleie besitzt einen mäßig gestreckten, kräftigen Körper. Die endständige Maulspalte ist klein und in jedem Mundwinkel sitzt je ein Bartfaden. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv. Die Schleie ist ein geschätzter Speisefisch und Fisch des Jahres 2007. Bilder, Beschreibung und Video

Schleie (Tinca tinca)

Schnabel Chondrostoma nasus (Linnaeus, 1758)

Die Nase wird auch auch Näsling, Schnabel oder Blaunase genannt. Sie ist ein strömungsliebender Fisch und lebt im Mittellauf der Flüsse. Sie wird 25 bis 40 cm groß und erreicht ein Gewicht von bis zu 1000 g. (mehr Infos)

Schnabel (Chondrostoma nasus)

Schnappender Nadelfisch Ablennes hians (Valenciennes, 1846)

Der Schnappende Nadelfisch erreicht eine Länge von bis zu 140 cm. Sein Körper ist anggestreckt, sehr schlank, Kopf spitz, Maul langgestreckt, spitz endend, Bauchflossen und Rückenflosse der Schwanzflosse genähert. Der Schnappende Nadelfisch lebt im offenen Meer, zieht aber auch in Flussmündungen

Schnappender Nadelfisch (Ablennes hians)

Schnauzbartwels Auchenipterus nuchalis (Spix & Agassiz, 1829)

Familie: Auchenipteridae (Falsche Dornwelse)
Der Schnauzbartwels erreicht eine Länge von 18 cm.

Sein Körper ist langgestreckt, der Kopf gerundet und mit einem Knochenschild gepanzert. Am Maul befinden sich 3 Paar langen Barteln. Die Rückenflosse ist spitz mit Stachel, die Schwanzflosse gegabelt. Der Schnauzbartwels bewohnt die flacheren Bereiche größerer Flüsse. Er ist nachtaktiv und ernährt sich von kleinen Fischen. Alle Welsartigen sind schuppenlos. Der Schnauzbartwels verfügt stattdessen über Knochenschilde. Verbreitung: Südamerika. Quelle: www.uebersee-museum.de.

Schnauzbartwels (Auchenipterus nuchalis)

Schneider Alburnoides bipunctatus (Bloch, 1782)

Der Schneider wird auch Alandblecke, Breitblecke und Schußlaube genannt. Er ist ein geselliger Schwarmfisch, der klare, schnellfließende Gewässer bewohnt. (mehr Infos)

Schneider (Alburnoides bipunctatus)

Schneiderkarpfen Rhodeus amarus (Bloch, 1782)

Der Bitterling zählt zu den kleinsten europäischen Karpfenfischen und wird auch Schneiderkarpfen genannt. Bitterlinge sind vor allem aufgrund ihrer Brutsymbiose mit Teich- und Flussmuscheln bekannt. (mehr Infos)

Bitterling (Rhodeus amarus)

Scholle Pleuronectes platessa Linnaeus, 1758

Die Scholle wird auch Goldbutt genannt und ist die bekannteste Plattfischart in unseren Breiten. Ihre Verbreitung reicht vom Nordmeer, Island und dem Südzipfel Grönlands über die Nordsee bis Portugal. (mehr Infos)

Scholle (Pleuronectes platessa)

Schrägschwimmer Thayeria boehlkei Weitzman, 1957

Der Schrägschwimmer gehört zur Familie der Echten Salmler (Characidae). Charakteristisch ist seine schräge, etwa 30° zur Längsachse geneigte Schwimmweise. Ein breites schwarzes Längsband zieht sich seitlich vom Hinterrand des Kiemendeckels bis zum unteren Ende der Schwanzflosse. Bilder, Beschreibung und Video

Schrägschwimmer (Thayeria boehlkei)

Schrätzer Gymnocephalus schraetser (Linnaeus, 1758)

Artensteckbrief bei BfN (Externer Link in neuem Fenster)

Schrägschwimmer (Gymnocephalus schraetser)

Schwarzbäuchiger Glattrochen Dipturus nidarosiensis (Storm, 1881)

Schwarzbäuchige Glattrochen ist endemisch im Tiefwasser im Nordostatlantik, insbesondere in Norwegen, Schweden, Island, Schottland und Irland. Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 2 m und besitzt eine lange, spitze Schnauze. >> Umfangreicher Artensteckbrief in englisch (PDF-Format)

Schwarzbäuchiger Glattrochen (Dipturus nidarosiensis)

Schwarzer Degenfischh Aphanopus carbo Lowe, 1839

Der Schwarze Degenfisch sieht einer Schlangenmakrele ähnlich und wird bis zu 150 cm lang. Bei Madeira, wo man Degenfische mit Langleinen in 400-1000 Metern Tiefe fängt, gelten sie als Delikatesse (Peixe Espada). (mehr Infos)

Schwarzer Degenfisch (Aphanopus carbo)

Schwarzer Katzenwels Ameiurus nebulosus (Lesueur, 1819)

Der Schwarze Katzenwels wird auch Schwarzer Zwergwels genannt. Umfangreicher Artensteckbrief im PDF-Format bei Neobiota.

Katzenwels (Ameiurus melas)

Schwarzer Sternenfresser Astronesthes niger Richardson, 1845

Familie: Stomiidae (Barten-Drachenfische)
Der Schwarze Sternenfresser erreicht eine Länge von 19 cm.

Sein Körper ist keulenförmig, großes Maul mit großen Zähnen, Unterkiefer mit langem Anhang, Augen groß, Rückenflosse der Schwanzflosse genähert, Fettflosse hakenförmig, Schwanzflosse gegabelt. Er lebt in großen Meerestiefen und ernährt sich räuberisch von anderen Fischen und Krebsen. Hin und wieder kommt er nachts auch an die Oberfläche. An der Bauchseite besitzt er mehrere Reihen Leuchtorgane. Verbreitung: Pazifik, Atlantik, Mittelmeer. Quelle: www.uebersee-museum.de

Schwarzer Sternenfresser (Astronesthes niger)

Schwarzflossen-Anemonenfisch Amphiprion melanopus Bleeker, 1852

Familie: Pomacentridae (Riffbarsche)
Der Schwarzflossen-Anemonenfisch erreicht eine Länge von 12 cm.

Sein Körper ist oval, hochrückig, die Stirn rund und das Maul nach vorn gerichtet. Die Rückenflosse ist ununterbrochen, vorderer Bereich hartstrahlig, hinterer weichstrahlig, die Schwanzflosse verkürzt, Farbe: orange, an den Seiten schwarz. Der Schwarzflossen-Anemonenfisch bewohnt Korallenriffe bis in 18 m Tiefe. Dort lebt er in Symbiose mit Seeanemonen. Diese dienen ihm als Schutz, wobei er die Seeanemone gegen Anemonenfresser wie Falterfische verteidigt. Er ernährt sich von Zooplankton und Algen. Verbreitung: Pazifik. Quelle: www.uebersee-museum.de

Schwarzflossen-Anemonenfisch (Amphiprion melanopus)

Schwarzflossen-Thun Thunnus atlanticus (Lesson, 1831)

Der Schwarzflossen-Thun kann eine Länge von 1 m und ein Gewicht von 20 kg erreichen. Er gilt als guter Speisefisch und wird mit Netzen und Angeln gefangen. Artensteckbrief mit Bildern (PDF in französisch, 15 Seiten)

Schwarzflossen-Thun (Thunnus atlanticus)

Schwarzgebänderter Buntbarsch Rocio octofasciata (Regan, 1903)

Der Achtbindenbuntbarsch wird auch Schwarzgebänderter Buntbarsch genannt, ist überwiegend tagaktiv und ein beliebter Auariumfisch. Ursprünglich kam der Achtbindenbuntbarsch in den Atlantikzuflüssen von Südmexiko (Papaloapán River) bis Honduras (Ulua River) vor. (mehr Infos)

Achtbindenbuntbarsch (Rocio octofasciata)

Schwarzkopf-Schleimfisch Microlipophrys nigriceps (Vinciguerra, 1883)

Charakteristisch für den Schwazkopfschleimfisch ist der gleichmäßig rote Körper mit einem Kopf ohne Übergang. Diese Art besitzt keine Augententakel. Balzende Männchen haben zitronengelbe Wangen. Er bewohnt kleinste Ritzen in schattigen Brandungshöhlen. Synonym: Blennius nigriceps.

Schwarzkopf-Schleimfisch (Microlipophrys nigriceps)

Schwarzmeerplötze Rutilus frisii (Nordmann, 1840)

Die Schwarzmeerplötze kommt im Schwarzen Meer sowie seinen nördlich und östlichen Zuläufen, im Asowschen Meer (Nistru, Bug, Dnjepr, Don, Donets) und im Marmarameer vor. Sie wird auch in Aquakultur gezüchtet. (mehr Infos)

Schwarzmeerplötze (Rutilus frisii)

Schwarzmundgrundel Neogobius melanostomus (Pallas, 1814)

Die Schwarzmundgrundel wird auch Schwarzmeergrundel oder Kruglyak-Grundel genannt und stammt aus dem Ponto-Kaspischen Faunenkreis. Bilder, Beschreibung und Video

Schwarzmundgrundel (Neogobius melanostomus)

Schwarzrücken-Falterfisch Chaetodon melannotus Bloch & Schneider, 1801

Der Schwarzrücken-Falterfisch erreicht eine Länge von bis zu 15 cm. Sein Körper ist scheibenförmig, oval, Maul spitz, nach vorn gerichtet, Augen groß, Rückenflosse ununterbrochen, vorderer Teil stachelig, hinterer Teil glattrandig, Schwanzflosse verkürzt. Der Schwarzrücken-Falterfisch lebt in Lagunen und vor allem an Korallenriffen, wo er sich von den Polypen verschiedener Stein- und Weichkorallen ernährt. Meistens leben Schwarzrücken-Falterfische als Paare oder in kleinen Gruppen. Verbreitung: Indopazifik. Quelle: www.uebersee-museum.de

Schwarzrücken-Falterfisch (Chaetodon melannotus)

Schwarzspitzenriffhai Carcharhinus melanopterus (Quoy & Gaimard, 1824)

Der Schwarzspitzenriffhai erreicht eine Länge von bis zu 2 m und ist leicht an den schwarzen Flossenspitzen zu erkennen. Der tagaktiver Riffjäger ernährt sich von kleineren Fischen und dringt auch in sehr seichtes Wasser ein.

Schwarzspitzenriffhai (Carcharhinus melanopterus)

Schwertfisch Xiphias gladius Linnaeus, 1758

Der Schwertfisch ist ein schneller und aktiver Raubfisch und ist weltweit in gemäßigt warmen bis tropischen Meeren anzutreffen. Schwertfischfleisch ist ausgesprochen schmackhaft und eine gefragte Delikatesse. (mehr Infos)

Schwertfisch (Xiphias gladius)

Schwertträger-Snook Centropomus ensiferus Poey, 1860

Der Schwertträger-Snook erreicht eine Länge von bis zu 36 cm. Sein Körper ist hochrückig, Kopf spitz, Augen groß, zwei Rückenflossen, Schwanzflosse gegabelt. Der Schwertträger-Glasbarsch bewohnt Flussmündungen, Lagunen und Küstengewässer, wobei er Süßwasser und Gewässer mit geringen Salzgehalten bevorzugt. Er ernährt sich räuberisch von Fischen und Krebsen. Verbreitung: Küstenregion des Westatlantik. Quelle: www.uebersee-museum.de

Schwertträger-Snook (Centropomus ensiferus)

Schwielenwels Callichthys callichthys (Linnaeus, 1758)

Der Schwielenwels erreicht eine Länge von bis zu 20 cm. Sein Körper ist klein, gedrungen und hochrückig, Körper mit 2 Reihen Knochenplatten bedeckt, 3 Paar Barteln, Rückenflosse und Fettflosse. Der Schwielenwels lebt in schlammigen, sauerstoffarmen Gewässern. Durch Darmatmung kann er Luftsauerstoff atmen. Fällt sein Gewässer trocken, ist er in der Lage über Land zu wandern, um ein neues Gewässer aufzusuchen. Der Schwielenwels ernährt sich von Fischen, Insekten und Pflanzenmaterial. Vor der Eiablage baut das Männchen Schaumnester in die das Weibchen die Eier ablegt. Dort werden sie dann vom Männchen bewacht. Verbreitung: Südamerika. Quelle: www.uebersee-museum.de

Schwielenwels (Callichthys callichthys)

Schwimmgrundel Gobiusculus flavescens (Fabricius, 1779)

Die Schwimmgrundel ist eine der auffälligsten Grundelarten und wird auch Zweifleckengrundel genannt. Sie unterscheiden sich von den anderen Grundelarten, so sind diese z.B. keine Grundfische. (mehr Infos)

Schwimmgrundel (Gobiusculus flavescens)

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